Termine
Koloniesprechstunde: Jeden 1. Freitag im Monat zwischen April und Oktober, 18:00 - 19:00 Uhr im Büro des Vereinsheims
Sprecht bei Fragen oder Problemen gerne zuerst eure Wegewarte an, viele Dinge lassen sich so schnell und direkt klären.

Termine 2024
Mitgliederversammlung: Sonntag 17.03.2024 - 10 Uhr, Einlass ab 9 Uhr
Arbeitsdienst: Samstag, 20.04.2024 - 9 Uhr, Treffpunkt am Vereinsheim
Seniorentafel: Samstag, 14.09.2024, Vereinshaus für geladene Gäste

Gartenbegehung:
Samstag 01.06.2024, ab 9:00 Uhr (Fliederweg & Drosselsteg)
Samstag 08.06.2024, ab 9:00 Uhr (Birkenweg, Rosenweg & Eichenweg)
Nachbegehung: Samstag, 20.07.2024

weitere Termine folgen: Sommerfest & Kinderfest sind dieses Jahr nicht geplant. Wer würde sich um die Organisation kümmern? Meldet euch gerne beim Vorstand. Wasserablesung: 01.01.0000

Müllabfuhr 2024, Hauptsaison April - September:
immer 14-tägig. Die schwarzen Tonnen müssen selbständig in den abgeschlossenen Müllbereich gebracht und wieder abgeholt werden.

Donnerstag, 04.04.2024
Mittwoch, 17.04.2024
Donnerstag, 02.05.2024
Mittwoch, 15.05.2024
Mittwoch, 29.05.2024
Mittwoch, 12.06.2024
Mittwoch, 26.06.2024
Mittwoch, 10.07.2024
Mittwoch, 24.07.2024
Mittwoch, 07.08.2024
Mittwoch, 21.08.2024
Mittwoch, 04.09.2024
Mittwoch, 18.09.2024

Altpapier: Der Vertrag mit dem Altpapier-Entsorger ist gekündigt worden, daher bis auf Weiteres den Papiermüll bitte selbst entsorgen

Laub/ Grünschnitt:
Spezielle BSR-Laubsäcke gibt es für 4 Euro: https://www.bsr.de/gartenabfaelle-23508.php
Die gefüllten BSR-Laubsäcke werden vom Saatwinkler Damm oder von der Straße 70 abgeholt, wenn sie vor dem abgeschlossenen Bereich für die Restmülltonnen abgestellt werden.

Was darf in den Laubsack?

  • Laub und Tannennadeln
  • Gartenabfälle wie Grün-, Baum- und Strauchschnitt
  • Rindenmulch
  • Unkräuter
  • Blumen- und Pflanzenreste
  • Reisig

Unsere Satzung:
... findet ihr demnächst im internen Bereich.

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Das ist unsere Kolonie

Die Kolonie Hinckeldey wurde 1946 gegründet. Sie entstand nach dem Zweiten Weltkrieg, als Wohnungen in Berlin knapp und die Menschen auf der Suche nach Behelfsunterkünften und Nahrung waren. In den Kleingärten ließen sich zusätzliche Lebensmittel gewinnen, um die große soziale Not zu lindern.

Die meisten Berliner Kleingartensiedlungen entstanden im 20. Jahrhundert, oft diente ihre geografische Lage als Namensgeber (z. B. Heckerdamm, Jungfernheide). Die Kolonien der zweiten Generation trugen schon häufiger Namen, die den Freizeitcharakter betonten: Abendruh, Sonnenheim oder Wochenend zum Beispiel. Die Kolonie Hinckeldey bildet hierzu eine Ausnahme: Sie ist benannt nach dem Todesort eines früheren Generalpolizeidirektors von Berlin: Karl Ludwig Friedrich von Hinckeldey. Er wurde am 10. März 1856 in einem Duell an der Stelle der heutigen Kolonie erschossen, bis heute erinnert ein steinernes Kreuz an seinen Tod.

Hinckeldey war 1826 in den preußischen Staatsdienst eingetreten und wurde in auffälliger Weise protegiert von Friedrich Wilhelm IV., der ihn schließlich zum Generaldirektor der Polizei in Preußen ernannte. Im Auftrag des Königs war Hinckedey gegen demokratische Kräfte vorgegangen, die auf eine Ablösung der Monarchie hinarbeiteten. Gleichzeitig hatte sich Hinckeldey auch den Argwohn der Adligen zugezogen, weil er einige ihrer privaten Spielclubs geschlossen haben soll. Ein Betroffener namens Hans von Rochow forderte den Polizeidirektor schließlich zum Duell und erschoss ihn an Ort und Stelle. Hinckeldey wurde mit allen Ehren begraben, dem Trauerzug schlossen sich neben dem preußischen Prinzen auch hunderttausend Bürger Berlins an. Diese hatten ihren Hass auf den gefürchteten Polizeidirektor offenbar rasch vergessen und priesen ihn nun für sein soziales Engagement und sein Eintreten für Transparenz. Nach einer Anordnung Hinckeldeys mussten die Schutzmänner Berlins nummeriert sein und eine Zahl auf ihrem Zylinder tragen, der Teil ihrer Uniform war.